Neuraltherapie

Störfelder, das sind insbesondere Narben, Fremdkörper und nicht ausgeheilte Zahnschäden, senden ständig durch den ganzen Körper Signalströme in das Gewebe. An „Schwachstellen“ führen diese falschen Signale zu Störungen, z. B. Schmerzen in beliebigen Körperregionen, Funktionsstörungen an inneren Organen bis hin zu  vorgetäuschten Allergien und selbst zu  psychischen Veränderungen (Unruhe, Depressionen). Störfelder führen aber auch zu Blockierungen von Wirbelgelenken mit den entsprechenden Folgen, wie im Verkettungssyndrom beschieben. So sind anhaltende Beschwerden nach Operationen oder Verletzungen zu erklären – und zu beheben.

Der Beweis erfolgt durch einen Therapieversuch: das Störfeld wird örtlich betäubt und die Veränderungen werden registriert. Nachlassen der Schmerzen oder Funktionsstörungen, Reaktionen des vegetativen Nervensystems und Verbesserungen des Befindens innerhalb von wenigen Minuten, aber deutlich über zwei Stunden anhaltend weisen auf die Wirksamkeit hin. Bei einer zweiten Behandlung muss der Effekt länger anhalten als bei der ersten. Allgemein sind zwei bis fünf Behandlungen für einen anhaltenden Effekt erforderlich, unter bestimmten Umständen ist auch eine andauernde Behandlung etwa monatlich sinnvoll. Alternativ ist auch die Anwendung eines Komplex-Homöopathikums möglich, vor allem bei sehr vielen, sehr ausgedehnten oder im Körperinneren verborgenen Störfeldern.